NJUSLETR vom 21.10.2016

Themen:
  1. Presse: Bericht zum Vortrag von M. Vášáryová in Leipzig (11.10.)
  2. Gespräch: Arbeitsplatz Europa – Im Gespräch mit Slowaken (26.10. und 29.11.)
  3. Treffen: Stammtisch Česko-slovenský (27.10.)
  4. Veranstaltung: Tschechisch-Deutsche Kulturtage Dresden (27.10.-13.11.)
  5. Film: A HOLE IN THE HEAD (SK) (1.11. und 2.11.)
  6. Film: slowakische Filme in Erfurt (8.-11.11.)
  7. Lesung: ein slowakisches Weltbad (17.11.)
  8. Praktikum: Im slowakischen Institut Berlin
  9. Begegnung: Deutsch-Tschechische Sprach-Jugendbegegnung Dresden (5.-9.12.)
  10. Tschechisch gesagt: Text, Absatz, Zeile

Viel Spaß beim Lesen und herzlich willkommen zu den zahlreichen Veranstaltungen!

Den Njusleter kann man hier als PDF herunterladen.

Aktuelle Informationen finden sich online: www.facebook.com/Tschechologisch.Slovakoklar/

Und auf den Seiten der Organisatoren.

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1.    Radio Beitrag zur GWZO Jahresvorlesung 2016 mit Magda Vášáryová (SR) in Leipzig bei Radio Slowakei International

Die Universität Leipzig ist die zweitälteste deutsche Universität und heute eine moderne, weltoffene Bildungs- und Forschungseinrichtung. An sie angeschlossen ist u. a. das GWZO, das Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas, das vor wenigen Tagen gemeinsam mit dem Honorarkonsul der Slowakei für Sachsen und Thüringen aus Anlass der slowakischen EU-Ratspräsidentschaft zu einer Festvorlesung mit der international renommierten slowakischen Diplomatin, Politikerin und Schauspielerin Magda Vášáryová eingeladen hatte. Am 11.Oktober 2016 hieß das Thema in der Alten Handelsbörse zu Leipzig: „Slowakische Geschichte und Kultur im alten und neuen Europa: Von der Doppelmonarchie der Habsburger bis zur EU“.

http://dersi.rtvs.sk/clanky/gesellschaft/118641/vorlesung-von-magda-vasaryova-in-leipzig

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2.    Arbeitsplatz Europa – Im Gespräch mit Slowaken

26. Oktober 2016 im Gespräch mit Prof Dr. Juraj Majzlan

https://www.facebook.com/events/1861577064062630/

29.November 2016 im Gespräch mit Dr. Natasa Ukropcová

https://www.facebook.com/events/884642295003667/

Jeweils 18:00 Uhr

Ort: Europa-Haus Leipzig e.V. / europe direct; Markt 10, 04109 Leipzig

In Zusammenarbeit mit dem Honorarkonsulat der Slowakischen Republik für Sachsen und Thüringen besucht Prof Dr. Juraj Majzlan das Europa-Haus Leipzig und erzählt in einer offenen Gesprächsrunde von seinem Arbeits- und Lebensalltag in Leipzig und Jena. Dies findet im Rahmen der Reihe „Arbeitsplatz Europa“ statt.

Juraj Majzlan ist Mineraloge an der Universität Jena und seit 2009 Lehrstuhlinhaber. Er hat die Slowakei 1998 verlassen, lebte 8 Jahre in den USA und arbeitete dann zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Freiburg, bevor er nach Jena kam. Inzwischen ist er deutscher Staatsbürger und lebt mit seiner Familie in Leipzig.

Nataša Ukropcová lebt seit 2004 in Leipzig. Nach ihrem Germanistikstudium an der Universität Bratislava promovierte sie in Leipzig und studierte nebenher Deutsch als Fremdsprache. Heute arbeitet sie als Dozentin bei der ESO Education Group/Euro-Schulen Leipzig GmbH.

Die Idee dahinter ist, dass Europäerinnen und Europäer in einem Gespräch darlegen können wie es ist, in Leipzig zu leben und zu arbeiten. Jedes beliebige Berufsfeld verfügt über zahlreiche Anknüpfungspunkte für Vergleiche, Fragen und Perspektivwechsel in Bezug auf die beruflichen Rahmenbedingungen im Herkunftsland. Unterstrichen wird dies durch die interessanten Lebensgeschichten, die die vorgestellten Personen mitbringen. Ziel ist es, sich näher kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und zu entdecken, wie europäisch Leipzig eigentlich ist. So sollen insbesondere die positiven Seiten der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa vorgestellt und gleichzeitig Vorurteile über den Missbrauch von Sozialleistungen abgebaut werden.

Vorbeischauen lohnt sich!

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3. Stammtisch Česko-slovenský

 Zeit: 27. Oktober 2016 ,18:00 Uhr

Ort: „Sappho“ griechisches Restaurant, Reichelstraße 1, 04109 Leipzig

Seid herzlich eingeladen zum Stammtisch für Tschechen, Slowaken und andere Interssierte.

Der Stammtisch findet bereits zum dritten Mal statt und wird vom „Sappho“ organisiert, dessen Mitinhaberin/Geschäftsführerin eine Tschechin ist.

https://www.facebook.com/events/706258196195621/

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4.  – 18. Tschechisch-Deutsche Kulturtage in Dresden/Ústí nad Labem und der Euroregion Elbe/Labe,  27.10.-13.11.2016

http://tschechische-kulturtage.de/dresden/

Das Festival findet in der Kernzeit vom 27. Oktober bis 13. November 2016 unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich, des Botschafters der Tschechischen Republik in Deutschland S.E. Tomáš Jan Podivínský und des Kulturministers der Tschechischen Republik Daniel Herman.

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5. DOK Leipzig: 31. Oktober – 6. November 2016

59. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar– und Animationsfilm

// Internationales Programm //
A HOLE IN THE HEAD
by Robert Kirchhoff / Slovakia, Czech Republic / 2016 / 90 min

Internationales Programm, MDR-Filmpreis
Slowakei, Tschechische Republik | 2016 | 90 Minuten | deutsch, französisch, kroatisch, polnisch, serbisch, slowakisch, tschechisch | englische Untertitel | Internationale Premiere

TERMINE

01.11.2016 / 20:00 Cinémathèque Leipzig /die naTo
02.11.2016 / 13:30 Passage Kinos Universum

Originaltitel: Diera v hlave
Land: Slowakei, Tschechische Republik
Jahr: 2016
Sprache: deutsch, französisch, kroatisch, polnisch, serbisch, slowakisch, tschechisch
Untertitel: englische
Laufzeit: 90 min.
Format: DCP
Farbe: Colour
Regie: Robert Kirchhoff
Produktion: Barbara Janišová Feglová
Kamera: Juraj Chlpík
Schnitt: Jan Daňhel
Ton: Václav Flégl
Buch: Robert Kirchhoff
Musik: Miroslav Tóth
Website: aholeintheheadfilm.com

Eine kleine Kunstgalerie irgendwo in Serbien, in der ausschließlich Werke von Roma ausgestellt werden. Ist Clinton nicht auch ein Roma? Da ist sich die Galeristin nicht so sicher. Aber Antonio Banderas sei Roma, auch Yul Brynner. Sie wagten es nur nicht, sich öffentlich dazu zu bekennen. Diese rührende Szene kultureller Selbstvergewisserung ist Teil einer Erzählung über den Holocaust an den Roma, der weitgehend aus dem europäischen Gedächtnis getilgt ist und dessen Spuren der Regisseur akribisch nachgeht. Ein Film gegen das Vergessen.

Wir lernen Menschen aus Frankreich, Serbien, Deutschland, Tschechien und Polen kennen, die als Kinder in die Fänge der Mordmaschine der Nazis gerieten. Rita war keine drei Wochen alt, als SS-Ärzte in einem Würzburger Krankenhaus grauenhafte Experimente an ihr vornahmen. Ihre Zwillingsschwester starb, sie überlebte mit einem „Loch im Kopf“. Raymond, ein 90-jähriger, extrem wacher Rom, erinnert daran, dass es die französische Gendarmerie war, die sie damals zusammentrieb, nicht die Deutschen. Heute dringt die gleiche Polizei ohne Durchsuchungsbeschluss in seinen Wohnwagen ein und verhaftet drei seiner Söhne, weil sie ihm zu Hilfe kamen. Was hat sich also geändert? Eine Frage, die sich an jeder Station dieser Reise des Gedenkens neu stellt und uns zwingt, Stellung zu beziehen und ideologischen Müll zu entsorgen.

https://www.facebook.com/events/185170998557939/

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6. Slowakische Filmtage in Erfurt

8.-11.November 2016

Slowakische Filmkunst von den 1960er-Jahren bis heute:
Lehrgebäude 4 (Dachgeschoss) der Universität Erfurt, Nordhäuser Straße 63

Das Fachgebiet Literaturwissenschaft der Universität Erfurt lädt im November zu einer slowakischen Filmreihe ein. Zu sehen ist aktuelle und innovative poetische und kritische slowakische Filmkunst von den 1960er-Jahren bis heute.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
https://www.facebook.com/events/334088606941722/
Dienstag 08.11.2016
19.00 Uhr, LG 4 D 02: Eröffnung der Filmreihe durch den Honorarkonsul Dr. Albrecht Tintelnot, Prof. Holt Meyer und Prof. Frank Ettrich
19.30 Uhr, LG4 D02: Ruhe in der Seele [Pokoj v duši] OmU, Regie: Vladimír Balko (2009)

Nach 5 Jahren aus dem Gefängnis entlassen, sucht Tóno nach seinem neuen-alten Platz in der slowakischen Dorfgemeinschaft am Rande der niederen Tatra. Eine Geschichte über Wilderei und Patriachat, rassistisches Sentiments und Liebe, Freundschaft und Glauben.

Mittwoch 09.11. 2016
19.00 Uhr, LG4, D06: Alles, was ich liebe [Všetko čo mám rád] OmU, Regie: Martin Šulík (1992, rem. 2016)
Die tragisch-komische Geschichte von Thomas, einem jungen Mann in der Lebenskrise, erzählt vom den Verstrickungen zwischen unglücklicher Ehefrau, rebellierendem Teenagerkind, senilen Eltern und einer englischen Bekanntschaft, die ein verlockendes Angebot macht.

Donnerstag 10.11.2016
18.00 Uhr, LG4 D07: Vöglein, Waisen und Narren [Vtáčkovia, siroty a blázni] OmU, Regie: Juraj Jakubisko (1969)
19.30 Uhr, LG4 D07: Sonne im Netz [Slnko v sieti] OmU; Regie: Štefan Uher (1962)

Gleich zwei Schätze der tschechoslowakischen Neuen Welle: Zuerst erzählt der ‚Fellini des Ostens‘ die poetisch-verspielte Geschichte von drei Menschen, die sich gegen das Erwachsenwerden wehren und in die Welt der Fantasie fliehen wollen. Der Film kommentiert mit allegorischen Mitteln die politische und soziale Ordnung der damaligen ČSSR. Im Anschluss Uher‘s ironisch-existentialistische Präsentation der damaligen slowakischen Lebenswelt, die lyrisch-sinnliche Blick junger Menschen auf Freiheit und Liebe, und der Versuch, das Leben zu begreifen. Sonne im Netz ist einer der wichtigsten slowakischen Filme des 20. Jahrhunderts.

Freitag 11.11.2016
18.00 Uhr LG4 D06: Papierköpfe [Papierové hlavy] OmU, Regie: Dušan Hanák (1995)
20.00 Uhr LG4 D06: Der Weg durch die Donau [Chodník cez Dunaj] OmU, Regie: Miroslav Luther (1989)

Ein politischer Filmabend: „Papierköpfe“ in einer Collage aus Archivmaterial und Inszenierungen mit Elementen des Straßentheaters und lässt humorvoll-ironisch auf das vergangene Regime blicken. „Der Weg durch die Donau“ führt anschließend einen slowakischen und einen tschechischen Freund, die aus jugendlichem Leichtsinn ein Schreiben der Gestapo umgeleitet haben, flüchtend durch die erste Slowakische Republik von Hitlers Gnaden und das Protektorat Böhmen und Mähren.

Gefördert durch:
– das Ministerium für internationale und europäische Angelegenheiten der Slowakischen Republik
– das Ministerium für Kultur der Slowakischen Republik
– das Slowakische Filminstitut (SFU) im Rahmen der EU- Ratspräsidentschaft der Slowakischen Republik Juli bis Dezember 2016

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7. Lesung: ein slowakisches Weltbad

Zeit: 17. November 2016, 19:30 Uhr

Ort: Polylogue – Internationales Lesecafe; Merseburger Straße 47, 04177 Leipzig, http://www.polylogue-leipzig.com/

Geschichten aus dem westslowakischen Kurbad Piešťany:
Kay Zeisberg (Foto: Martin Palkovič) liest aus seinen Romanen „Marmorpalast“ und „Herr Luna“, die im weltberühmten Thermalkurbad Piešťany spielen.

Anlässlich der Ratspräsidentschaft der Slowakei in der EU und im Rahmen der Touristik und Caravaning Messe Leipzig, zu der immer auch slowakische Kurbäder vertreten sind.
Veranstalter: Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Sachsen und Thüringen in Kooperation mit dem Autor und dem Veranstaltungsort.

Der Leipziger Schriftsteller Kay Zeisberg (51), der auch als Redakteur beim slowakischen Rundfunk und Fernsehen in Bratislava arbeitet, beschäftigt sich seit 2011 intensiv mit der slowakischen Geschichte und Gegenwart, insbesondere mit dem altehrwürdigen Kurort Piešťany. 2012 erschien sein erster Roman „Marmorpalast“, der die Geschichte einer jüdisch-ungarischen Unternehmerfamilie am Beispiel des umtriebigen Ľudovít Winter erzählt. Der Autor wurde für den Roman mit dem Preis des Bürgermeisters der Stadt Piešťany für die „Kulturelle Leistung des Jahres 2013“ geehrt. 2015 erschien sein zweiter Piešťany-Roman „Herr Luna“ über den Künstler, Wissenschaftler und Lebemann Imrich Winter.

Aktuelle Informationen finden Sie unter:
www.slowakei-leipzig.de
www.leipzigmedia.de
www.eu2016.sk/de

https://www.facebook.com/events/975772552551045/

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8. Praktikum im Slovenský inštitút v Berlíne / Slowakisches Institut in Berlin

Ab Januar 2017 Praktikum im Slowakischen Institut in Berlin möglich.
Kooperationsvorschläge sind auch willkommen.

Bei Interesse, melden Sie sich bei Direktorin viera.polakovicova@mzv.sk

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9. Seminar: „Auch ich habe Rechte!“ – Deutsch-tschechische Sprach-Jugendbegegnung, 5. – 9. Dezember 2016

Jeweils 10 Jugendliche aus Deutschland und Tschechien werden sich während ihres Aufenthaltes in Dresden mit dem Thema „KINDERRECHTE“ auseinandersetzen.

Wir wollen uns gemeinsam mit den Teilnehmenden sowohl im globalen Kontext dem Themenbereich nähern als auch im Kontext direkter Nachbarschaft. Wir werden versuchen auf folgende Fragen gemeinsame Antworten zu finden: Welche Rechte habe ich? Wie kann mein Verhalten Einfluss auf die Rechte Jugendlicher in anderen Ländern haben? Was ist und was bedeutet UNICEF? Welche Rolle spielen meine Rechte für Politiker?

Die Ergebnisse der inhaltlichen Workshops und Debatten werden in kleineren Gruppen kreativ umgesetzt.Ort: Brücke/Most-Zentrum Dresden

Kontaktperson: Magdalena Sankowska

http://www.bruecke-most-stiftung.de/termine/index.php?tid=3520

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10.         Tschechisch gesagt: Text, Absatz, Zeile

21-10-2016 14:18 | Markéta Kachlíková

Über die Wörter haben wir bereits gesprochen, auch von den Sätzen war schon die Rede. In der heutigen Ausgabe wird daher nun ein Text verfasst.

Der Text heißt auf Tschechisch text. In der Regel handelt es sich um eine längere – delší, schriftliche – písemná sprachliche Äußerung. Über einem Text steht meist die Überschrift – nadpis, genannt auch der Titel – titulek. Die Überschrift deutet auf den Inhalt – obsah des Textes hin.

Weiterlesen: http://www.radio.cz/de/rubrik/gesagt/text-absatz-zeile

 

 

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